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Maximilian gewinnt bei SSDSGPS

Der unfehlbare Zuschauer hat zum Telefon gegriffen und entschieden: Maximilian aus Waldshut hat das große SSDSGPS-Finale gewonnen. Als der 22-Jährige seine Version des Stefan-Raab-Eurovision-Songs "Can't Wait Until Tonight" gesungen hatte, bewies Joy Fleming hellseherische Qualitäten. "Pack die Koffer und fahr nach Berlin", befahl die Jurorin nach der beeindruckenden Performance und das Publikum vor den Fernsehschirmen sah dies ganz genauso.

Aber bevor es auf die Reise gehen kann, ist Maximilian noch einmal auf die Unterstützung seiner Fans angewiesen. Der ESC-Verantwortliche des NDR, Jürgen Meier-Beer, hat vor der Verteilung der letzten Startplätze beim deutschen Vorentscheid unmissverständlich den Erfolg gestellt. "Can't Wait Until Tonight" muss innerhalb weniger Wochen in die Charts, damit der SSDSGPS-Sieger eine der Wildcards für den 19. März in Berlin bekommt.





Vanessa blieb als Erste auf der Strecke

Mit dem erfolgsverwöhnten Produzenten Stefan Raab im Hintergrund dürfte diese letzte Hürde kein größeres Problem darstellen. Der Schirmherr von SSDSGPS hat mit seiner Casting-Show bewiesen, dass er seine Ulk-Zeiten mit "Waddehaddeduddeda" hinter sich gelassen hat. "Can't Wait Until Tonight", von Max im Stil einer Curtis-Stigers-Nummer interpretiert, ist ein ernsthafter Versuch, es bis nach Istanbul zu schaffen.

Doch zunächst musste Maximilian die erste Runde der letzten SSDSGPS-Show überstehen. Vier Kandidaten traten noch einmal mit einem Song ihrer Wahl an. Mit "If Tomorrow Never Comes" von Garth Brooks qualifizierte sich der Breisgauer souverän für den zweiten Teil des Finales. Denn nur drei Kandidaten durften in Durchgang zwei ihr Können mit dem Raab-Song beweisen. Es erwischte schließlich Vanessa aus Hagen. Ihr Song "Don't Speak" von No Doubt war ohne Zweifel ein wenig wackelig vorgetragen. Die 19-Jährige konnte ihre Außenseiter-Chance nicht nutzen und nahm das Votum der Zuschauer gefasst auf.





Das späte Aus für Bonita und Alex

Bonita aus Stuhr verdiente sich ihren "Can't Wait Until Tonight"-Auftritt mit einer ebenso fehlerfreien wie gefühlvollen Interpretation von "Save The Best für Last" von Vanessa Williams. Stefan Raab bescheinigte der 26-Jährigen einen Gesang "an der Perfektionsgrenze". Anschließend meisterte die gebürtige Südafrikanerin nicht minder beeindruckend die Weltpremiere des Eurovision-Songs. Stefan Raab hatte ihr eine Vonda-Shepard-Version auf den Leib geschneidert. Am Ende reichte es für Bonita mit der Pop-Country-Nummer aber nur für den undankbaren zweiten Platz.

Alex aus Olpe setzte in der Endrunde auf Schlafzimmerblick und sanfte Melodien. "Dein Blick in die Kamera ist fast nicht mehr jugendfrei", begeisterte sich Juror Thomas Anders nach ihrer Performance von Faith Hills "There You'll Be". Der Weg in die zweite Runde war geebnet. Dort präsentierte die 19-Jährige "Can't Wait Until Tonight" als Ballade. Joy Fleming versteckte ihre Kritik als Lob. Sie bescheinigte der Schülerin "oben eine wunderbare Stimme". Der Profisängerin waren aber die kleinen Schwächen bei den tiefen Tönen nicht entgangen. Alex verabschiedete sich mit Rang drei von SSDSGPS.